SEND-Regionalgruppen-Treffen – Spiel, Spaß und Strategie in Fulda

24.09.2020 | news

Mit dem SEND-Regionalgruppen-Treffen in Fulda ist ein lang ersehntes Vorhaben Realität geworden, welches die Arbeit von SEND auf regionaler Ebene einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Vor kurzem haben sich unsere fantastischen Regionalgruppensprecher*innen das erste Mal (analog) zusammengefunden, um mit uns an der SEND-Regionalgruppen-Strategie zu arbeiten – natürlich unter Berücksichtigung der üblichen Hygienemaßnahmen. Besonderes Highlight: Auch Vertreter*innen des Sektors aus Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Thüringen waren dabei. In all diesen Bundesländern werden wir Euch hoffentlich bald weitere Ansprechpartner*innen und Teilhabe an der regionalen Arbeit ermöglichen können.

In der Jugendherberge Fulda angekommen, begannen wir unseren zweitägigen Workshop zunächst mit ein paar Aufwärmübungen und Kennenlernrunden. Manche sind sich hier das erste Mal begegnet, wenn auch nur außerhalb eines Zoom-Calls. Die Stimmung war super und man hat gemerkt, dass jeder im Raum motiviert bei der Sache war. Am ersten Tag lag der Fokus zunächst auf der Vermittlung der SEND-Strategie allgemein und der Netzwerkstrategie im Besonderen. Danach hatten die Regionalgruppen Raum und Zeit sich und ihre Arbeit vorzustellen, aber auch die Herausforderungen der täglichen Arbeit in der jeweiligen Region zu sammeln. Das Ergebnis des Tages war so simpel wie essenziell für unsere gemeinsame zukünftige Arbeit: wir haben uns alle persönlich kennenglernt, verstanden wer in welchem Bereich Expertise mitbringt und welche Rolle die SEND-Regionalgruppen innerhalb des Netzwerks spielen können.

Außerdem wurde klar, dass Social Entrepreneurship in allen (vertretenen) Bundesländern auf verschiedensten Ebenen an Bedeutung gewinnt. Doch der Vergleich zeigte auch, dass weiterhin viel Aufbauarbeit geleistet werden muss. Während sich die Politik in einigen Bundesländern bereits dem Thema zuwendet und sogar landeseigene Förderprogramme einleitet, wird SocEnt in anderen Bundesländern kaum verstanden und unterstützt. Ähnliche Diskrepanzen gibt es auch innerhalb der Vernetzung verschiedener (Meta)-Akteure im Social Entrepreneurship-Sektor, sowie beim Thema Mobilisierung innerhalb der Regionalgruppen.

Auf dieser Grundlage wollten wir nun im nächsten Schritt Lösungsansätze entwickeln und Best Practices analysieren. So der Plan für Tag 2 unseres Workshops. Nun gab es erstmal ein entspanntes Get-together beim Abendessen, bei dem der persönliche Austausch, leckeres Essen und das ein oder andere Glas Wein nicht zu kurz kamen.

Der zweite Tag begann früh, aber nicht weniger motiviert. Im ersten Teil des Tages stand die politische Arbeit von SEND im Fokus. Wir diskutierten die Kernpositionen für die Bundestagswahl, die zuvor vom SEND-Vorstand erarbeitet wurden und besprachen die Roadmap zur Bundestagswahl 2021. Danach ging es für die Regionalgruppen daran in Teamarbeit an der Umsetzung der politischen Arbeit in ihrer Region zu arbeiten.

Nach dem Mittagessen widmeten wir uns dann noch den am Tag zuvor gesammelten Herausforderungen der Regionalgruppenarbeit. In einer Art Mini-Barcamp-Format, arbeiteten alle Teilnehmer an Herausforderungen wie unter anderem: Wie bleiben wir mit unseren Mitgliedern im engen Austausch? Wie arbeiten wir mit unseren begrenzten Ressourcen? Wie koordinieren wir unsere Arbeit mit anderen Akteuren im und außerhalb des SocEnt-Sektors? Die erarbeiteten Lösungsansätze wurden dann im Anschluss der gesamten Gruppe vorgestellt. Hier konnten wir wichtige Impulse setzten, die es nun in der alltäglichen Arbeit weiterzuentwickeln gilt.

In Fulda sind wir als Team zusammenwachsen und haben mit Begeisterung erfahren können, was für eine geballte Expertise und Motivation wir bereits innerhalb unserer Regionalgruppenstrukturen haben. Die angeregten Diskussionen innerhalb der Arbeitskreise, aber auch beim Abendessen, brachten großartige Ideen und Strategien hervor. Mit neu gewonnener Inspiration und Motivation wollen wir nun die nächsten Schritte gehen und unserer Vision von einer Welt, in der alle Menschen vom Fortschritt profitieren, näherkommen. Wir sind etwas erschöpft, aber vor allem hoch zufrieden nach Hause gefahren und wollen ein solches Format nun jährlich veranstalten. Dann hoffentlich nach der Pandemie mit mehr Personen und engerem Kontakt!

Wir, vom SEND-Hauptamt, wollen diesen Moment nutzen und den ehrenamtlichen (!) Regionalgruppensprecher*innen und den Vertreter*innen, die es werden wollen, unsere Anerkennung und Dankbarkeit aussprechen. Ihr seid einfach klasse und Fulda hat uns gezeigt, dass wir mit Euch zusammen Einiges auf die Straße bringen können. Auch wenn wir diese vielleicht erst noch asphaltieren müssen 😉 Aber das ist ja alles gar kein Problem!

Du willst Dich auch in einer bestehenden Regionalgruppe in Deinem Bundesland oder im naheliegenden Umland engagieren? Dann schreibe einfach den entsprechenden Regionalgruppensprecher*innen eine E-Mail. Die E-Mailadressen findet Ihr auf unserer Homepage unter „Über uns“.

Möchtest Du eine Regionalgruppe in Deinem Bundesland initiieren oder Dich mit einer der bald gegründeten Regionalgruppen vernetzen? Dann wende Dich einfach direkt an Christin ([email protected]).